Bananen-Oatmeal – eine neue Liebe



Seit dem ich begonnen haben, mich mit meiner Ernährung auseinanderzusetzen hat sich bei mir vieles verändert.

   Natürlich vor allem beim Essen. Am Anfang war es einfach nur mehr Gemüse, das sich auf meinem Teller wieder fand. Um so mehr ich mich damit auseinandersetzte um so mehr stellte ich mich um. Manches ging einfach nebenbei. Ich griff eher zu Vollkorn anstatt zu Weißmehl. Ich probierte viele neue Sachen aus, diese waren gesund und schmeckten mir so gut, dass sie andere weniger gesunde Sachen verdrängten oder sogar komplett ersetzten. Andere Dinge veränderte ich bewusster. Ich begann auf Zucker zu verzichten. Das hört sich erst einmal schlimm an aber das war und ist es wirklich nicht. Anstatt von Zucker gibt es andere Süßungsmittel wie Reissirup oder Früchte. Was natürlich auf jeden Fall wegfällt sind alle industriell hergestellten Süßigkeiten. Für viele mag sich das schlimm anhören, die ersten Tage viel es mir auch sehr schwer, aber auf einmal waren die Gelüste einfach weg. Das Verlangen danach wurde um so länger ich darauf verzichtete immer kleiner und die Tage an denen ich es mir wirklich verbieten muss werden immer weniger.

   Früher war ein typisches Abendessen bei mir Pasta. Anfangs mit weißen Nudeln. Später mit Vollkorn. Inzwischen gibt es Pasta bei uns recht selten. Frühstück gab es bei mir eigentlich nur am Wochenende. Dann war das meist ein Toast mit Frischkäse, darauf kam dann oft noch Schinken und Gurke oder Paprika. Oder es gab Cornflakes und Milch. Dazu ein Glas Orangensaft. Natürlich es geht ungesünder, aber auch wesentlich gesünder.

   Inzwischen gibt es bei mir eigentlich jeden Tag Frühstück. Unter der Woche ist es etwas, das sich sehr schnell vorbereiten lässt oder das ich am Abend zuvor machen kann und mir dann mit in die Arbeit nehmen kann.  Am Wochenende darf das Frühstück auch ruhig etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.

   Da ich irgend wann begonnen habe komplett auf industriell hergestellte Lebensmittel zu verzichten fiel dann auch mein Frühstücks „Vollkorn“-Toast weg. Auf der Suche nach einer Idee für mein Frühstück fiel mir als erstes Porridge ein. Ich hatte es noch nie probiert und war einfach neugierig wie es schmeckt. Also ran an den Topf, es schmeckte mir gut und meine Suche nach neuen Frühstücksrezepten mit Hafer hat begonnen.

   Hätte man mir vor einigen Jahren gesagt, dass ich einmal nahezu verliebt in Hafer, Bananen und Mandelmilch sein werde, ich hätte vermutlich keinem geglaubt. Aber so ist es tatsächlich gekommen. Diese 3 Zutaten habe ich mittlerweile eigentlich immer im Haus.

 CRW_1549

Bananen-Oatmeal

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 Banane
  • 1 kleine Tasse Haferflocken (ca. 40 g)
  • 100 ml Mandelmilch

 

Zubereitung

Banane schälen in Stücke brechen. Banane, Haferflocken und Mandelmilch in den Mixer geben. So lange mixen bis alles schön cremig ist. Es sollte etwa die Konsistenz von Kuchenteig haben. Ist es zu fest oder zu flüssig einfach noch etwas Hafer oder Mandelmilch nachgeben.

   Das ganze gebe ich dann in eine Schüssel. Serviert wird es mit ein paar Beeren oder anderem Obst, Nüssen oder Kern. Ein Super leckeres, cremiges Frühstück. Es ist wirklich super schnell vorbereitet und man kann es auch problemlos mitnehmen und unterwegs genießen.

Auf dem Bild habe ich ein paar getrocknete Cranberrys und gepufftem Amaranth dazu gegeben.

 

One thought on “Bananen-Oatmeal – eine neue Liebe

  1. […] Bananen-Oatmeal mit Amaranth & Getrockneten Beeren […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>